- Die Preise für Antimontrioxid in China zeigten im ersten Quartal 2026 einen deutlichen Aufwärtstrend, der durch die knappe Verfügbarkeit von Rohstoffen und ein kontrolliertes Marktangebot gestützt wurde.
- Die Ausgangslage bei den Rohstoffen blieb angespannt, da das Angebot an Antimonerz weiterhin begrenzt war, was die Produktionskosten auf einem hohen Niveau hielt und die Preisangebote der Verkäufer stützte.
- Die nachgelagerte Nachfrage nach Flammschutzmitteln und Photovoltaikglas blieb stabil, wobei die unverzichtbaren Käufe die Marktabsorption trotz des Widerstands gegen die hohen Preise aufrechterhielten.
In China blieben die Preise für Antimontrioxid im ersten Quartal 2026 stabil, da die knappe Verfügbarkeit von Antimon in der vorgelagerten Produktion und die zurückhaltende Verkaufsbereitschaft der Hersteller den Markt stützten. Nach Angaben des U.S. Geological Survey wurde die weltweite Antimon-Fördermenge im Jahr 2025 auf rund 100.000 Tonnen geschätzt, was die stark konzentrierte Angebotsbasis und Chinas entscheidende Rolle auf dem Markt unterstreicht. Das inländische Angebot blieb angespannt, da die Verfügbarkeit von Erz weiterhin begrenzt war, die Abbaubeschränkungen andauerten und die Wiederauffüllung der Rohstoffvorräte in den Schmelzwerken nur langsam voranschritt. Die Nachfrage aus dem Bereich der Flammschutzmittel, dem größten Endverwendungssektor, blieb stabil, während Photovoltaikglas für zusätzliche Stützung sorgte, da Antimontrioxid zu Natriumantimonat für Klärungsanwendungen verarbeitet wird. Auch die Exportnachfrage verbesserte sich zu Beginn des Quartals und trug zur Stützung der Marktstimmung bei, obwohl die Abnehmer im nachgelagerten Bereich weitgehend an einer bedarfsorientierten Beschaffung festhielten und nur begrenzte Toleranz gegenüber erhöhten Preisen zeigten.