- Die weltweiten Preise für Flusssäure zeigten im ersten Quartal 2026 einen stabilen bis leicht steigenden Trend, wobei die allmählichen Preisanstiege durch Engpässe im vorgelagerten Bergbau und saisonale Lieferengpässe gestützt wurden.
- Die Rohstofflage blieb angespannt, da der Fluoritabbau mit Einschränkungen, Umweltkontrollen und feiertagsbedingten Unterbrechungen konfrontiert war, während die Logistik- und Energiekosten aufgrund des Iran-Kriegs und der Störungen in der Straße von Hormus stiegen.
- Die nachgelagerte Nachfrage blieb verhalten, wobei bei Kältemitteln und Fluorchemikalien eine zurückhaltende Beschaffung zu beobachten war, während die Wiederauffüllung der Lagerbestände nach dem Frühlingsfest nur begrenzte Unterstützung bot.
Asien
In China verzeichnete die Preiskurve für Flusssäure im ersten Quartal 2026 einen Aufwärtstrend. Zu Beginn war die Preisentwicklung bei Flusssäure von stabilen Bedingungen mit moderater Nachfrage und ausgeglichenem Angebot geprägt. Im Vorfeld des chinesischen Neujahrsfests und des Frühlingsfestes blieb die Beschaffung zurückhaltend, wobei sich die Käufer auf den unmittelbaren Bedarf konzentrierten. Im Februar gingen die Bergbauaktivitäten aufgrund von Feiertagsstillständen und kaltem Wetter zurück, was das Angebot an Fluorit verknappte und die Preise für Flusssäure stützte, obwohl die Nachfrage nach Kältemitteln weiterhin verhalten blieb.
Nach dem Frühlingsfest erholte sich die Nachfrage allmählich; die Auslastungsraten verbesserten sich, doch die Beschaffung erfolgte weiterhin zurückhaltend. Im März legten die Preise leicht zu, da die Kosten für Fluorit im vorgelagerten Bereich stiegen und die Lagerbestände niedrig blieben. Der Iran-Krieg und die Störungen in der Straße von Hormus führten zu einem Anstieg der Logistik- und Energiekosten, was die Preise für Flusssäure indirekt durch höhere Produktionskosten und angespannte Lieferketten stützte.
Europa
In Europa entwickelten sich die Preise für Flusssäure stabil bis fest, gestützt durch die knappe Verfügbarkeit von Rohstoffen und steigende Energiekosten. Der Iran-Konflikt und die Störungen in der Straße von Hormus führten zu höheren Fracht- und Rohstoffkosten, was sich auf die Lieferketten für Fluorchemikalien auswirkte. Die Nachfrage aus den Bereichen Kältemittel und industrielle Anwendungen blieb stabil, aber verhalten, wobei die Käufer ihre Einkäufe aufgrund der Kostenunsicherheit auf das unbedingt notwendige Volumen beschränkten.
Nordamerika
In Nordamerika blieben die Preise für Flusssäure stabil, wobei ein leichter Aufwärtsdruck zu verzeichnen war, der durch höhere Produktionskosten und globale Versorgungsengpässe getrieben wurde. Der Iran-Krieg und logistische Störungen in der Straße von Hormus führten zu einem Anstieg der Transportkosten und energiebezogenen Ausgaben, was die Preise stützte. Die Nachfrage aus den Bereichen Kältemittel und chemische Anwendungen blieb stabil, obwohl die Beschaffung angesichts der erhöhten Kosten zurückhaltend erfolgte.