- Die weltweiten Preise für Wasserstoffperoxid zeigten im ersten Quartal 2026 eine gemischte bis stabile Entwicklung, wobei auf eine stabile Phase in den ersten Monaten aufgrund von Kostendruck ein Anstieg gegen März hin folgte.
- Die Rohstoff- und Energiekosten stiegen, insbesondere aufgrund höherer Rohöl- und Gaspreise, was zu einem Anstieg der Produktions- und Transportkosten führte.
- Die nachgelagerte Nachfrage aus den Bereichen Papier, Textilien und chemische Verarbeitung blieb stabil und stützte eine allmähliche Preiserholung.
Asien
Im ersten Quartal 2026 verzeichnete die Preisentwicklung für Wasserstoffperoxid in der asiatischen Region einen Aufwärtstrend. In Indien stiegen die Preise von etwa 38,63 INR/kg (Spot) im Januar auf rund 39,35 INR/kg im März, obwohl die Preise im Quartalsvergleich um etwa 2,16 % niedriger lagen, was die frühere Schwäche widerspiegelte. Der Markt blieb in der Anfangsphase aufgrund durchschnittlicher Auslastungsraten und einer ausgeglichenen Nachfrage aus dem Papier- und Textilsektor stabil. Im März trieben jedoch steigende Rohöl- und Erdgaskosten sowie erhöhte Frachtkosten aufgrund geopolitischer Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg die Preise nach oben. In China waren ähnliche Bedingungen zu beobachten, wo gestiegene Logistik- und Produktionskosten zu einem deutlichen Preisanstieg führten, unterstützt durch eine stetige Nachfrage aus der Papierindustrie und einen begrenzten Angebotsdruck.
Europa
In Europa zeigten sich die Preise für Wasserstoffperoxid angesichts steigender Energie- und Produktionskosten im Laufe des Quartals widerstandsfähig. Steigende Energiekosten trieben die Produktionskosten in die Höhe, während eine stabile Nachfrage aus der Papierproduktion und aus Anwendungen in der Wasseraufbereitung dazu beitrug, die Preise zu stützen. Die Angebots-Nachfrage-Situation war ausgeglichen, doch die gestiegenen Betriebskosten ließen keine Preisrückgänge zu – insbesondere im März, als die Fracht- und Versicherungsraten drastisch anstiegen.
Nordamerika
In Nordamerika zeigten die Preise für Wasserstoffperoxid im Laufe des Quartals eine moderate Stabilität. Höhere Energie- und Transportkosten stützten den Markt, während die Nachfrage aus den Bereichen Papierbleiche, Gesundheitswesen und chemische Verarbeitung stabil blieb. Das Produktionsniveau war stabil, doch Kostendruck und ein stetiger Verbrauch verhinderten einen Preisrückgang. Die Abnehmer verhielten sich bei der Beschaffung weiterhin zurückhaltend und konzentrierten sich auf den unmittelbaren Bedarf.