| Produkt |
Kategorie |
Region |
Preis |
Monat der letzten Aktualisierung |
| Isopropylalkohol |
Chemikalien |
USA |
738 USD/MT |
Dezember 25 |
Asien
Im 4. Quartal 2025 zeigten die Preise für Isopropylalkohol in Asien insgesamt einen schwachen bis nachgiebigen Trend. In China sanken die Spotpreise, da das Angebot weiterhin reichlich war, während die Nachfrage verhalten blieb. Die petrochemische Industrie hatte weiterhin mit Überkapazitäten zu kämpfen, insbesondere in den Propylen-basierten Produktionsketten, was sich direkt auf die Wirtschaftlichkeit der IPA-Produktion auswirkte. Auch wenn die Rohölpreise zeitweise für eine gewisse Kostenstützung sorgten, reichte dies nicht aus, um die IPA-Preise anzukurbeln. Die nachgelagerte Nachfrage aus den Bereichen Lacke, Pharmazeutika und Elektronik blieb verhalten, wobei die Abnehmer nur den unmittelbaren Bedarf deckten. Der Exportwettbewerb innerhalb Asiens nahm zudem zu, was den Druck auf die Verkäufer erhöhte. Insgesamt blieb die Marktstimmung bärisch, und China trug maßgeblich zur regionalen Schwäche bei, sodass sich die Spotpreise gegen Ende Dezember 2025 bei rund 738 USD/MT einpendelten.
Europa
In Europa blieben die IPA-Preise im 4. Quartal 2025 weitgehend stabil, standen jedoch unter leichtem Druck. Die Nachfrage aus den Bereichen Pharmazie und Körperpflege blieb stabil, doch der industrielle Verbrauch blieb aufgrund der schwachen Konjunktur verhalten. Das Angebot war reichlich, gestützt durch regelmäßige Importe und eine stabile inländische Produktion. Niedrigere Propangas- und Flüssiggaspreise in ganz Europa spiegelten eine gute Verfügbarkeit von Rohstoffen wider, was den Druck auf der Kostenseite begrenzte. Selbst das kalte Wetter gegen Ende des vierten Quartals konnte die Marktstimmung nicht wesentlich verbessern. Die Käufer blieben vorsichtig, und bei den Vertragsverhandlungen stand eher die Versorgungssicherheit als Preiserhöhungen im Vordergrund.
Nordamerika
In Nordamerika zeigten die Preise für Isopropylalkohol im 4. Quartal 2025 nur begrenzte Schwankungen. Die Märkte für den Rohstoff Propylen zeigten gemischte Signale, wobei vorübergehende Versorgungsengpässe durch eine schwache Nachfrage in den nachgelagerten Bereichen ausgeglichen wurden. Hohe Propangas- und Flüssiggasvorräte deuteten auf insgesamt starke Angebotsbedingungen hin, was den Aufwärtsdruck auf die IPA-Kosten verringerte. Die Nachfrage aus dem Gesundheitswesen blieb stützend, während die Industrie- und Chemiebranchen ein nachlassendes Kaufinteresse zeigten. Wetterbedingte Logistikstörungen hatten nur kurzfristige Auswirkungen, und der Markt blieb insgesamt im Gleichgewicht.