| Produkt |
Kategorie |
Region |
Preis |
Monat der letzten Aktualisierung |
| Aluminium |
Energie, Metalle und Mineralien |
China |
2943 USD/MT |
Oktober 2025 |
| Aluminium |
Energie, Metalle und Mineralien |
China |
3106 USD/MT |
Dezember 2025 |
| Aluminium |
Energie, Metalle und Mineralien |
Indien |
2.989 USD/MT |
Oktober 2025 |
| Aluminium |
Energie, Metalle und Mineralien |
Indien |
3.163 USD/MT |
Dezember 2025 |
Asien
Der chinesische Aluminiummarkt verzeichnete während des größten Teils des vierten Quartals eine fortschreitende Erholung, was auf eine angespannte Angebotslage und einen stabilen Verbrauch in den nachgelagerten Bereichen zurückzuführen war. Die Preise lagen im Oktober bei etwa 2943 USD/MT (Vertrag FD) und im Dezember bei rund 3106 USD/MT. Die Verfügbarkeit von Aluminiumoxid blieb ein entscheidender Faktor für die Produktionskosten, während der Preisdruck im Energiesektor anhielt, da die Stromkosten weiterhin die Wirtschaftlichkeit der Aluminiumverhüttung beeinträchtigten. Die Nachfrage aus den Bereichen Elektrofahrzeuge, Infrastruktur für erneuerbare Energien und Bauwesen wies konstante Verbrauchsmuster auf, während die gesellschaftlichen Lagerbestände zunehmend zurückgingen. Gegen Ende des Quartals kam es zu einer beschleunigten Aufwärtsdynamik, da sich die Fundamentaldaten von Angebot und Nachfrage weiter verschärften und China sich seiner Produktionskapazitätsgrenze näherte.
Die indischen Märkte zeigten zunächst Stabilität, bevor sie in der zweiten Hälfte des Quartals einen Aufwärtstrend verzeichneten. Die Preise lagen im Oktober bei etwa 2.989 USD/MT (Vertrag FD) und im Dezember bei rund 3.163 USD/MT. Die Engpässe bei der inländischen Versorgung verschärften sich, da Importbeschränkungen und strenge Qualitätsstandards den Materialzufluss begrenzten. Die Lücke zwischen Produktion und Verbrauch vergrößerte sich, da die Produktion nicht ausreichte, um den wachsenden industriellen Bedarf der Automobil-, Infrastruktur- und Energiesektoren zu decken. Die regionalen Aufschläge stiegen deutlich über die internationalen Referenzwerte hinaus, was die Transportkosten und die begrenzte Verfügbarkeit von Recyclingaluminium widerspiegelte; dabei kam es zu starken Preisanstiegen, da die Käufer um das begrenzte Angebot konkurrierten.
Europa
Die europäischen Aluminiummärkte verzeichneten eine moderate Aufwertung, die von der Entwicklung der Energiekosten und Anpassungen in der Lieferkette beeinflusst wurde. Hohe Strompreise setzten die Wirtschaftlichkeit der Hütten weiterhin unter Druck, wobei einige Anlagen angesichts anhaltender Kostenbelastungen ihre betriebliche Rentabilität überprüften. Umstrukturierungen der Handelsströme infolge der Einführung nordamerikanischer Zölle lenkten kanadische Exporte in Richtung der europäischen Märkte um, was die Engpässe bei der heimischen Produktion teilweise ausglich. Die Nachfrage aus der Automobil- und Bauindustrie blieb angesichts allgemeiner wirtschaftlicher Unsicherheiten verhalten, doch reichte der Verbrauch aus, um die umgeleiteten Liefermengen aufzunehmen. Produktionskürzungen in energieintensiven Betrieben hielten an, da hohe Stromkosten die Margen schmälerten und zu einer angespannteren regionalen Versorgungslage beitrugen.
Nordamerika
Die nordamerikanischen Märkte waren während des gesamten Quartals von einer ausgeprägten Angebotsverknappung geprägt und spürten weiterhin die Auswirkungen der zu Beginn des Jahres eingeführten Zollmaßnahmen. Erhöhte Einfuhrzölle führten weiterhin zu anhaltendem Druck auf die Lagerbestände und zu erhöhten regionalen Aufschlägen, wobei die Aufschläge im Mittleren Westen auf einem hohen Niveau blieben, da die inländische Produktion nicht ausreichte, um die reduzierten Importmengen vollständig zu ersetzen. Die Auswirkungen früherer kanadischer Importkürzungen hielten an, obwohl Entwicklungen gegen Ende des Quartals auf mögliche Anpassungen der Handelsströme hindeuteten, da anhaltende Lagerabbauprozesse Importe inklusive Zölle wieder wirtschaftlich rentabel machten.